Diakonie-Krankenhaus Wehrda

Akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps-Universität Marburg

fachlich kompetent –
    christlich engagiert

Die DGD-Kliniken sind ein christlicher Klinikverbund, der den einzelnen Patienten als Menschen in den Mittelpunkt seines Handelns stellt und zugleich eine medizinische und pflegerische Versorgung auf höchstem Qualitätsniveau sicherstellt.

www.dgd-kliniken.de

Hygiene

Hygiene im DKH-Wehrda

Hygiene ist nach einer Definition der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie die „Lehre von der Verhütung der Krankheiten und der Erhaltung, Förderung und Festigung der Gesundheit“.

Das Wort Hygiene stammt aus dem Griechischen. Es ist von Hygiéia, der griechischen Göttin der Gesundheit abgeleitet.

Hygiene im engeren Sinn bezeichnet die Maßnahmen zur Vorbeugung gegen Infektionskrankheiten, insbesondere Reinigung, Desinfektion und Sterilisation. In der Alltagssprache wird Hygiene auch fälschlich an Stelle von „Sauberkeit“ verwendet, obwohl letztere nur einen kleinen Ausschnitt aus dem Aufgabenkreis der Hygiene darstellt.

Diakoniekrankenhaus Wehrda ist Hygiene ein wesentlicher Bestandteil der Qualitätssicherung in der stationären Patientenversorgung. Die bewusste und sinnvolle Einhaltung von Hygienegrundsätzen steht an oberster Stelle.

Das Hygieneteam in unserem Haus setzt sich aus der Hygienefachkraft Frau Heil und der Hygienefachkraft der Firma Hycom Herr Euler, dem Ärztlichen Direktor Herr Dr. Dittmar (Chefarzt der Anästhesie), Frau Dr. Riemer (Chefärztin der Gynäkologie, Hygienebeauftragte Ärztin), Frau Dr. Zimmermann (Oberärztin der Chirurgie, Hygienebeauftragte Ärztin), Dr. Bott (Oberarzt der Inneren Medizin, Hygienebeauftragter Arzt) zusammen.

Bereits seit 1994 arbeitet unsere Klinik in einer Hygienekommission zusammen.  In dieser Kommission werden Themen der Hygiene, hygienerelevante Baumaßnahmen und Weiterentwicklungen in der Hygiene diskutiert. Dabei orientieren wir uns an den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts, der höchsten Hygieneinstanz in Deutschland.
Zu Ihrer Sicherheit führen wir folgende Aktivitäten durch:

  • Regelmäßige, für alle Mitarbeiter verpflichtende, Hygienefortbildungen und Schulungen werden von der Hygienefachkraft angeboten
  • Das Haus nimmt an der Aktion „Saubere Hände“ teil
  • Um sich deutschlandweit mit anderen Kliniken vergleichen zu können, nimmt das Haus an einem besonderen KISS-Programm teil. Dieses Programm dient der Erfassung und Analyse, sowie der Vermeidung von Infektionen im Rahmen des Krankenhausaufenthaltes
  • Hygiene- und Isolierungspläne wurden erarbeitet und werden immer auf den neusten Stand gebracht
  • Die im Infektionsschutzgesetz verankerten Hygienemaßnahmen wurden bei uns eingeführt und umgesetzt
  • Aufklärungsbroschüren (z.B. für MRSA) liegen für Patienten und Angehörigen bereit
  • Wir arbeiten eng mit einem mikrobiologischen Labor zusammen, um zu schnellen Untersuchungsergebnissen zu gelangen.
  • Wir führen regelmäßig mikrobiologische Umgebungsuntersuchungen durch.

Bei der stationären Aufnahme untersuchen wir alle Patienten, die ein Risiko haben, mit potentiell gefährlichen Bakterien besiedelt zu sein. Dadurch erkennen wir zeitnah, ob eine Übertragung dieser Keime möglich ist und können schnell hygienische Schutzmaßnahmen ergreifen. Auch Schnelltestungen auf virale Erkrankungen (z.B. Noroviren) sind bei uns im Haus möglich. Durch entsprechende Hygienemaßnahmen und dem Schnelltest, konnten in den letzten Jahren Ausbrüche von viralen Infektionen verhindert werden.

In den verschiedenen Abteilungen, (z.B. Endoskopie, zentrale Sterilgutversorgung)  kommen in unserem Haus moderne Reinigungs- und Desinfektionsgeräte zum Einsatz. Diese werden regelmäßig überprüft, um optimale Reinigungsergebnisse zu erreichen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Pflegekräfte oder unsere Hygienefachkraft.

zur Startseite Druckversion anzeigen nach oben kontrastreiche Ansicht