Diakonie-Krankenhaus Wehrda

Akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps-Universität Marburg

fachlich kompetent –
    christlich engagiert

Die DGD-Kliniken sind ein christlicher Klinikverbund, der den einzelnen Patienten als Menschen in den Mittelpunkt seines Handelns stellt und zugleich eine medizinische und pflegerische Versorgung auf höchstem Qualitätsniveau sicherstellt.

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Intravenöse Kontrastmittel (i.v. KM)

Diese sind zur Abgrenzung von Gefäßen und zur Unterscheidung von durchbluteten und nicht durchbluteten Strukturen (z.B. Tumor, Zyste) erforderlich. Die Aussagekraft des Computertomographie
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CT
und Magnetresonanztomographie
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MRT
wird durch Kontrastmittel
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KM
erheblich gesteigert. In der Computertomographie (CT) und Röntgendiagnostik werden jodhaltige Kontrastmittel eingesetzt (CT-KM), in der Magnetresonanztomographie (MRT) enthalten die Kontrastmittel i.d.R. Gadolinium (MR-KM).
In seltenen Fällen kann die Kontrastmittelgabe Unverträglichkeiten (Übelkeit, Erbrechen, flüchtiger Hautausschlag) und/oder allergische Reaktionen auslösen, die i.d.R. rasch vorübergehen und sich medikamentös wirksam bekämpfen lassen.
In extrem seltenen Fällen (1:100.000) kann es zu schweren allergischen Reaktionen kommen, die einer intensivmedizinsichen Behandlung erfordern können und bei denen sogar die Todesfolge nicht absolut ausgeschlossen werden kann.
Trotzdem wird die Gabe von Kontrastmittel so oft empfohlen, da das Risiko, ohne Kontrastmittel
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KM
einen bedeutsamen (möglicherweise lebensbedrohlichen) Befund zu übersehen, nach unserer Auffassung und nach Literaturangaben sehr viel höher ist als das Risiko der schweren allergischen Reaktion.
Bitte informieren Sie uns über evtl. bekannte Kontrastmittelunverträglichkeiten! Durch eine antiallergische Vortherapie kann das Risiko einer Kontrastmittel
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KM
-Reaktion erheblich gesenkt werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Medikamente zu einer verminderten Verkehrstüchtigkeit führen.
Bei bekannten Funktionsstörungen der Schilddrüse (Überfunktion, Autonomie) sollten jodhaltige Kontrastmittel nur nach ausdrücklicher Erlaubnis durch Ihren Arzt oder entsprechender Vortherapie verabreicht werden (Bestimmung der aktuellen Schilddrüsenwerte erforderlich). MR-Kontrastmittel
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KM
können, da sie kein Jod enthalten, bei Schilddrüsenfunktionsstörungen gefahrenlos verabreicht werden.

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