Im DGD Diakonie-Krankenhaus Wehrda unterstützt Sie unser Sozialdienst mit umfassender Beratung und praktischen Lösungen, um den Übergang von der stationären Behandlung zurück in den Alltag zu erleichtern. Wir stehen Patienten und Angehörigen während des Krankenhausaufenthaltes mit Rat und Tat zur Seite, um einen nahtlosen Übergang in die nachstationäre Lebensphase zu ermöglichen.
Umfassende Betreuung durch den Sozialdienst
Der Sozialdienst im Diakonie-Krankenhaus Wehrda ist eine zentrale Anlaufstelle für Patienten und Angehörige. Wir bieten psychosoziale und sozialrechtliche Beratung, um Sie während Ihres Krankenhausaufenthaltes zu unterstützen und die Zeit nach der Entlassung bestmöglich vorzubereiten.
- Häusliche Pflege: Unsere Beratung umfasst verschiedene Themengebiete, darunter die hauswirtschaftliche Versorgung, die Nutzung von „Essen auf Rädern“, die Einrichtung von Hausnotrufen sowie die Auswahl geeigneter Hilfsmittel und die Vermittlung von ambulanten Pflegediensten. Unser vorrangiges Ziel besteht darin sicherzustellen, dass Sie zu Hause optimal betreut sind.
- Pflegemöglichkeiten: Wir bieten Informationen zu Tagespflege, Nachtpflege, Kurzzeitpflege und vollstationärer Pflege in Alten- und Pflegeheimen und unterstützen Sie aktiv bei deren Auswahl.
- Leistungen der Pflegeversicherung: Unser Team informiert Sie über Ihre Ansprüche und Möglichkeiten im Rahmen der Pflegeversicherung.
- Anschlussheilbehandlungen: Wir vermitteln Anschlussheilbehandlungen, um Ihre Genesung zu fördern.
Die Anschlussheilbehandlung (AHB)
+ Eine Anschlussheilbehandlung (AHB) ist eine Rehabilitationsmaßnahme, die direkt oder bis zu 14 Tage nach Ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus beginnen sollte und Ihre Genesung nach einer Operation oder Erkrankung unterstützt.
+ Während der AHB werden Sie von einem multiprofessionellen Team aus Fachkräften betreut. Ziel ist es, Ihre vorhandene Mobilität wiederherzustellen und mehr Lebensqualität im Alltag zu erhalten.
+ Die durchschnittliche Dauer einer AHB beträgt drei Wochen. Der Zeitraum kann individuell nach ärztlicher Empfehlung verlängert werden.
Voraussetzungen
+ Sie haben eine reha-fähige, orthopädische Diagnose (zum Beispiel eine Hüft- oder Knie-TEP) erhalten und Ihre Wundheilung ist abgeschlossen, sodass Sie das operierte Gelenk voll belasten dürfen.
+ Sofern bei Ihnen ein Pflegegrad vorliegt, darf dieser nicht höher als 2 sein.
Kontaktaufnahme Sozialdienst
+ Sobald Ihnen das OP-Datum bekannt ist, melden Sie sich bitte bei unserem Sozialdienst unter der Telefonnummer +49 6421 808-156.
+ Sie werden an einen Anrufbeantworter weitergeleitet: Nennen Sie Ihren vollständigen Namen, Ihre Telefonnummer und das Ihnen genannte Datum der Operation.
+ Sie werden anschließend innerhalb der nächsten zwei Werktage persönlich von einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter des Sozialdienstes zurückgerufen.
+ In diesem Telefonat stehen wir gerne für alle Fragen und Anliegen zur Verfügung.
Vor der OP
+ Sie entscheiden, ob Sie eine ambulante oder stationäre AHB absolvieren möchten.
+ Wir unterstützen Sie dabei zu ermitteln, wer der Kostenträger für Ihre AHB ist (Krankenversicherung oder Rentenversicherung) und überprüfen, ob Ihre Wunschklinik infrage kommt (die Verträge mit den Kostenträgern werden jährlich neu ausgehandelt).
+ Sie können Ihre stationäre Wunschklinik im Umkreis von maximal 150 Kilometer um Marburg wählen. Etwa Richtung Taunus oder Nordhessen.
+ Sie entscheiden, ob Sie eine Direktverlegung aus unserem Krankenhaus in die Reha-Klinik bevorzugen oder ob Sie vor Beginn der AHB noch einige Tage zu Hause verbringen möchten.
+ Der Sozialdienst prüft vorhandene Kapazitäten in Ihrer Wunschklinik, übernimmt für Sie die Reservierung Ihres Reha-Platzes und informiert Sie telefonisch über den Beginn Ihrer AHB.
+ Auch bei einer ambulanten AHB nimmt der Sozialdienst für Sie Kontakt zu der von Ihnen bevorzugten ambulanten Reha-Einrichtung auf.
Nach der OP
+ Ihr Operateur füllt für Sie den ärztlichen Befundbericht aus.
+ Im Anschluss übermittelt unser Sozialdienst den AHB-Antrag an Ihren Kostenträger und die Reha-Klinik.
+ Nach einem kurzen Genehmigungsverfahren erfolgt die Kostenzusage für Ihre AHB.
+ Nun steht Ihrer AHB nichts mehr im Wege.
+ Bei einer Direktverlegung nach Ihrem Klinikaufenthalt in die Reha-Einrichtung sorgt das zuständige Stationsteam für die Organisation des Transports.
Das gesamte Klinikteam wünscht Ihnen gute Besserung und schnelle Erholung!
Kontaktaufnahme
Wenn Sie die Hilfe unseres Sozialdienstes in Anspruch nehmen möchten, wenden Sie sich bitte an das zuständige ärztliche oder pflegerische Personal oder direkt an uns. Unsere Leistungen zielen darauf ab, Ihnen Unterstützung zu bieten und den Weg zu einer erfolgreichen Genesung und Rückkehr in den Alltag zu gestalten.
Das Team des Sozialdienstes hilft Ihnen gerne weiter. Schreiben Sie uns eine E-Mail an sozialdienst@dkh-wehrda.de oder rufen Sie die Kolleginnen und Kollegen nach Zuständigkeiten der jeweiligen Stationen an, die auf Sie oder Ihren Angehörigen zutrifft. Telefonisch erreichbar sind wir wie folgt:
- Geriatrie 1: 06421 808-155
- Geriatrie 2: 06421 808-511
- Chirurgie 1 & 2, Station 1A, MMS: 06421 808-734
- Innere Medizin 1 & 3, Intensivstation: 06421 808-159