Herzlicher Abschied von Werner Süs
Unser Krankenhausseelsorger Werner Süs verlässt uns zum 31. August und widmet sich neuen Aufgaben. Er wurde herzlich und mit vielen guten Wünschen während einer Mitarbeiterandacht verabschiedet und hinterlässt Spuren in unserer Klinik.
Nach knapp zweieinhalb Jahren segensreichen Wirkens als Krankenhausseelsorger verabschieden wir uns von unserem geschätzten Kollegen Werner Süs, der unsere Klinik zum 31. August verlässt und sich neuen Aufgaben widmet.
Werner Süs war für Patientinnen und Patienten, Angehörige – und nicht zuletzt für seine Kolleginnen und Kollegen – ein verlässlicher Ansprechpartner und hat das Miteinander in unserer Klinik geprägt. Mit einem stets offenen Ohr, seinem mitfühlenden Wesen und seiner überzeugenden Zuversicht hat er viele von uns in herausfordernden Zeiten begleitet, getröstet und gestärkt. Gerade in Momenten der Unsicherheit, des Abschieds und der Trauer war seine Präsenz ein leiser, aber kraftvoller Anker im Klinikalltag: In zahllosen Gesprächen habe er seinen Mitmenschen Kraft geschenkt, „er hat an unzähligen Kranken- und Sterbebetten gestanden und gebetet und mit Gottes Hilfe Beistand geleistet“, warf Schwester Renate Lippe, Oberin des Marburger Diakonissenhauses Hebron, während der Mitarbeiterandacht zu seinem Abschied einen dankbaren Blick zurück.
"Seelsorge ist ein unverzichtbarer Teil unserer DNA"
Viele Mitarbeitende nahmen an dieser letzten Andacht mit ihrem scheidenden Seelsorger teil, die geprägt war von Wertschätzung und Dankbarkeit für den hohen Einsatz des Pastors in unserer Klinik. „Wir haben Sie alle ins Herz geschlossen und verabschieden Sie nach einer viel zu kurzen Zeit“, betonte Dr. Claudia Fremder, fachlicher Vorstand der DGD Stiftung und Geschäftsführerin der DGD Stiftung gGmbH. Sie hob die hohe Bedeutung der Seelsorge in den diakonischen Einrichtungen hervor, „die Seelsorge ist etwas ganz Wichtiges, sie ist ein unverzichtbarer Teil unserer DNA“.
Dem pflichtete auch Geschäftsführer Sebastian Spies bei: Dieser bedeutsamen Aufgabe eines Seelsorgers sei Werner Süs stets „mit Leidenschaft und Begeisterung nachgekommen – es waren zwei intensive Jahre und kein Tag war umsonst“. Unermüdlich habe er versucht, seine Mitmenschen zu erreichen, zu inspirieren, und habe dabei sichtbare Spuren hinterlassen, lobte Spies.
Humorvoller Abschied von beliebtem Seelsorger
Auch für Werner Süs selbst war die Zeit in unserer Klinik eine intensive Zeit der unterschiedlichsten Begegnungen, des Verständnisses und des respektvollen Umgangs miteinander, die er sehr genossen habe. Sein Nachfolger wird Tobias Knierim, der unsere Krankenhausseelsorgerin, Diakonisse Schwester Esther Hotel, künftig unterstützen wird. Werner Süs zieht es nun zu neuen Aufgaben in seiner Heimat Koblenz, wo er lebt und künftig wirken, für die Menschen da sein möchte.

Mit sich nimmt er neben vielen guten Wünschen und Geschenken sogar eine „Unbedenklichkeitsbescheinigung“ mitsamt persönlicher „TÜV-Plakette“, die Wolfgang Rey, Vorsitzender der Mitarbeitervertretung, ihm mit einem Augenzwinkern überreichte. Damit sei der Ehrengast bestens gewappnet für die Zukunft.
Wir wünschen Werner Süs für seinen weiteren Weg von Herzen alles Gute, viel Zuversicht und Gottes Segen. Seine Spuren bleiben spürbar – in vielen Erinnerungen, gemeinsamen Momenten und im Geist.
Lieber Werner: Danke für alles.